Der Lehrpreis wurde im Jahr 2010 durch den Senat der JGU eingeführt. Er wird seit WS 2016/17 durch das GLK vergeben. Hier finden Sie eine Liste aller Lehrpreisträgerinnen und -preisträger der JGU.

Das Land Rheinland-Pfalz vergibt ebenfalls Lehrpreise; die Preisträgerinnen- und preisträger finden Sie hier.

„Ich mag es, wenn Lehre lebendig ist, wenn im Raum etwas entsteht, weil die Studierenden mitdenken, eigene Ideen entwickeln und diese im Austausch kritisch prüfen und weiterentwickeln. Klare Lernziele geben dabei zwar die Richtung vor, aber mir gefällt es, wenn die Studierenden und ich die Möglichkeit haben, den Weg dorthin gemeinsam zu gestalten. Ich freue mich, wenn es uns Lehrenden gelingt, Studierende zum wissenschaftlichen Denken, Argumentieren und verantwortungsvollen Handeln zu befähigen.“

„Für mich basiert gute Lehre auf einer Atmosphäre, in der Studierende ernst genommen werden und keine Scheu haben, Fragen zu stellen oder Fehler zu machen. Mein Ziel ist es, auch für unbeliebte Themen wie Statistik oder Programmieren Begeisterung zu wecken. Dabei ist die Vorbildfunktion wichtig: Man kann auch mal gemeinsam lachen, ohne die Vermittlung von komplexem Fachwissen zu vernachlässigen. Meiner persönlichen Erfahrung nach lernt man am besten, wenn der Lehrende Freude und Leidenschaft für das Thema mitbringt.“

„Gute Lehre zeichnet sich durch ihre Zielgerichtetheit aus, die für die Studierenden transparent zu machen ist. Der Fokus rechtswissenschaftlicher Vorlesungen liegt regelmäßig darauf, das erforderliche Wissen für das juristische Examen zu vermitteln. An diesem oder gegebenenfalls auch an weiteren Zielen müssen sich Veranstaltungen konsequent ausrichten.“

„Gute Lehre heißt für mich, Begeisterung zu vermitteln und Orientierung zu geben. Es geht nicht nur darum, Modelle zu verstehen, sondern auch darum, ihren praktischen Nutzen sichtbar zu machen und zugleich ihre Grenzen kritisch zu reflektieren. Entscheidend ist, dass Studierende lernen, eigenständig zu urteilen, Wissen zu übertragen und daraus neue Ideen zu entwickeln.“

„Das Wichtigste ist, die Studierenden zu motivieren und ihnen eine positive Motivation vorzuleben. Ich versuche meine Werkzeugkiste meiner Lehre sowohl fachlich als auch methodisch immer weiter zu füllen und für meine Studierenden fein zu tunen. Dazu gucke ich bei vielen Gelegenheiten meinen Kollegen oder auch anderen Lehrenden über die Schulter und interpretiere die Inhalte dann für mich neu. Nicht zuletzt sollten wir Lehrenden uns wirklich Zeit für unsere Studierenden nehmen, sie fördern aber unbedingt nicht zu vergessen sie genauso zu fordern.“

Ein Statement folgt in Kürze.

„Gute Lehre heißt für mich, Studierende aktiv in den Lehr-Lern-Prozess einzubinden und ihnen auf diese Weise eine Begeisterung für das Fach zu vermitteln. Sie macht komplexe Themen anschaulich, motiviert zur eigenständigen Reflexion und eröffnet Räume für den Dialog. Entscheidend ist für mich dabei eine Atmosphäre der Offenheit und des Vertrauens, in der das Erforschen und Abwägen gemeinsamer Fragestellungen ebenso möglich wird wie die Entfaltung und Vertiefung individueller Interessen.“

„Eine offene und wertschätzende Kommunikation ist für mich die Grundlage für gute Lehre. In meinem Gebiet des Erlernens einer Fremdsprache muss viel gelernt werden. Da ist es wichtig, die Motivation hoch zu halten und die Studierenden immer wieder zu fragen, was sie brauchen. Motivierend ist neben der Lernatmosphäre immer auch der faszinierende Stoff: das Hebräische ist – wie alle Sprachen – eine ganz eigene Art, die Welt wahrzunehmen und eröffnet neben manchen Schwierigkeiten auch viele neue, spannende Einsichten. Wichtig ist, glaube ich, dass der Stoff nicht nur in der Perspektive wahrgenommen wird, was für die Prüfung nötig ist, sondern, was ich davon habe, wenn ich das kann – gerade auch im Blick auf andere Bereiche des eigenen Faches.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, gemeinsames Denken, Diskutieren und Problemlösen ins Zentrum zu stellen statt bloßer Reproduktion von Wissen. Wird dieser Mehrwert erfahrbar, entsteht Präsenz automatisch und mit Freude, sodass die Debatte um Anwesenheit hinfällig wird. Zugleich braucht es differenzierte Zugänge, wenn Präsenz phasenweise nicht möglich ist, etwa wegen Kinderbetreuung oder Auslandsaufenthalten, damit eine Teilhabe verlässlich bleibt. Individuelle Lernwege sind dabei eine große Herausforderung der Vor- und Nachbereitung. Einen Ausgleich schaffen dafür Humor, Authentizität und Nahbarkeit, die zugleich positive Emotionen und damit das gemeinsame Lernen fördern.“

„When students enter my classroom, they bring curiosity but not necessarily a fascination for my subject. My role as a teacher is to share my passion for language and its social significance in ways that inspire their engagement and critical reflection. Good teaching, to me, is not about providing final answers, but about engaging in a Socratic dialogue that fosters mutual growth and encourages us all – myself included – to keep learning.“

„Gute Lehre lebt von den fundierten Fachkenntnissen der Lehrperson. Ohne diese haben auch moderne Lehrmethoden und Digitalisierung keinen Mehrwert. Auf diesem Fundament aufbauend bedeutet gute Lehre für mich eine Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden, die von gegenseitigem Respekt, aber auch von viel Neugierde und Offenheit geprägt ist. Ich möchte die Studierenden für das begeistern, was mich begeistert – die Geschichte der Frühen Neuzeit – und stelle mir deshalb immer wieder die Frage, wie das am besten gelingen kann. Dieses Hinterfragen und Ausprobieren statt eines einfachen „Weiter so“ ist oft herausfordernd (und zwar für beide Seiten), es kann auch mal in eine Sackgasse münden, im besten Fall aber führt es zu Ergebnissen, die mich als Lehrende ebenso wie die Studierenden weiterbringt.“

„Ich betrachte jede Lehrveranstaltungssitzung oder Sprechstunde in erster Linie als Interaktion zwischen Individuen, von denen jedes eine eigene Herangehensweise an wissenschaftliche Inhalte hat. Indem man seine persönliche Denkweise offen darlegt und zugleich als nur eine unter vielen darstellt, schafft man eine gemeinsame, verbindende Ebene zu den Studierenden und ermutigt diese zugleich zur Verfolgung ihrer individuellen Ansätze. Dadurch erhält Lehre einen zwanglosen Charakter und das auf natürlicher menschlicher Neugier basierende forschende Lernen ergibt sich (scheinbar) von selbst. Am Ende sollte jede*r den Raum verlassen mit dem guten Gefühl, intensiv nachgedacht und irgendeine Form von Erkenntnis für sich selbst gewonnen zu haben.“

„Gute Lehre bedeutet für mich intrinsische Motivation zu provozieren und die Neugierde  an den Dingen zu wecken; um es mit Goethe zu sagen, das Interesse daran zu erkennen, „was die Welt im Innersten zusammenhält„“.

„Gute Lehre bedeutet für mich, dass auf der einen Seite die Anforderungen an die Lernleistung und die Selbständigkeit der Studierenden angemessen hoch sind für ein universitäres Studium; Auf der anderen Seite bedeutet es, dass von den Lehrenden eine klare, offene und respektvolle Kommunikation sowie Feedback angeboten werden, damit Lerninhalte gut verstanden, Nachfragen erleichtert und Bewertungen nachvollzogen werden können. Neben der fachlichen Expertise ist die persönliche Haltung der Lehrenden sehr wichtig und sollte im Idealfall von Integrität, Geduld, Struktur und einer bewussten Vorbildfunktion geprägt sein. Durch eine auf Vertrauen und Respekt gründende menschliche Beziehung lernen Studierende meiner Erfahrung nach am besten – und auch am liebsten.“

„Gute Lehre ist für mich neben dem Lernen ein Weg des Verstehens, der Empathie und des Respekts. Es ist keine Einbahnstraße, denn ich lerne so viel von meinen Studierenden. Um einen guten Unterrichtsprozess zu verstehen, ist es entscheidend, den Schwerpunkt auf Unterstützung, Kommunikation und klare Ziele zu legen.“ 

„Gute Lehre bedeutet für mich, mein Metier und die Studierenden sehr ernst zu nehmen. Die Begeisterung für das Fach vorleben. Immer dran bleiben und neben der Wissensvermittlung in der Gruppe, was den Synergieeffekt fördert, auf die Personen einzeln eingehen und dabei Aufnahmekapazität und individuelles Interesse berücksichtigen. Zunächst stütze ich, bleibe eng dabei, passe auf, bin genau und streng. Danach begleite ich die Studierenden, bleibe immer in Rufweite und zuletzt berate ich sie nur noch, vertraue ihnen. Bin stolz, wenn sie über sich und über mich hinauswachsen.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, dass Lernen mit Freude und Begeisterung verbunden ist. Sie lebt von offener und respektvoller Kommunikation, die Motivation weckt und den gemeinsamen Austausch fördert. Besonders in der zahnmedizinischen Ausbildung ist die Lehre am Patienten zentral – sie verbindet Theorie mit gelebter Praxis und zeigt die Verantwortung und Empathie, die unser Beruf erfordert. Eine gute Lehrperson begleitet, inspiriert und motiviert Lernende, Wissen nicht nur aufzunehmen, sondern es mit Begeisterung und Menschlichkeit anzuwenden.“

„Gute Lehre zeichnet sich für mich durch die Fähigkeit aus, komplexes Fachwissen verständlich und anschaulich zu erklären. Sie geht meiner Meinung nach über das reine Vermitteln von Inhalten hinaus: Gute Lehre sollte die Studierenden begeistern, inspirieren und motivieren. Offenheit und Empathie sind mir sehr wichtig, um individuell auf die Studierenden einzugehen, Ängste und Sorgen zu nehmen und sie unterstützend auf ihrem Weg zu begleiten.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, Begeisterung für mein Fach zu wecken und Studierende zu motivieren, sich aktiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Und sie schafft Verständnis für Zusammenhänge, sodass Wissen nicht isoliert bleibt, sondern eingeordnet und angewendet werden kann. Dafür gestalte ich meine Lehre so, dass Studierende auf Augenhöhe angesprochen und aktiv beteiligt sind.“

„In meiner Lehre ist es mir wichtig, neben Fachwissen auch eine echte Begeisterung für die Thematik zu vermitteln. Meine Studierenden sollen erkennen, wieso die Themen wichtig sind, und wie sie das vermittelte Wissen anwenden können. Ebenso versuche ich, eine offene Fragenkultur zu entwickeln, und zu zeigen, dass es völlig in Ordnung ist, etwas nicht zu wissen, da wir ja zum Lernen hier sind.“

„Gute Lehre setzt für mich eine vertrauensvolle Atmosphäre voraus, die Lernende dazu ermutigt, Fragen zu stellen und eigene Hypothesen zu formulieren. Sie vermittelt den Lernenden ein wissenschaftlich stimmiges Fundament und gibt ihnen Werkzeuge an die Hand, um eigene Forschungsfragen stellen und beantworten zu können. Gute Lehre ist motivierend, wenn sie aktuelle und lebens- und berufsweltliche relevante Bezüge aufgreift. Für mich waren Lehrende besonders beeindruckend, die ein fundiertes Wissen verbunden mit Authentizität und Begeisterung an der Thematik ausstrahlen konnten.“

„Gute Lehre bedeutet, Lehre aktiv mit Studierenden zu gestalten. Dafür sollten Lehrveranstaltungen Neugierde und Interesse wecken, Studierende zum Mitdenken, Mitarbeiten und Diskutieren anregen und individuelle Potentiale fördern. Eine offene und wertschätzende Atmosphäre und die Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit der Lehrenden sind wichtige Voraussetzungen dafür.“

„Meinen Erfahrungen nach profitiert Lehre von jedem einzelnen Gespräch über sie – mit dem Kollegium an der JGU und mit Personen, die an anderen Hochschulen tätig sind. Besonders wertvoll ist es aber, darüber mit den Studierenden zu sprechen.“

„‘Gibt es noch Fragen?‘, das ist auf jeden Fall der Satz, den ich am häufigsten im Hörsaal sage. Gute Lehre regt zum Mitdenken und Nachfragen an, zum Im-Gespräch-bleiben. Mein Anspruch ist daher ein ganz einfacher: In meinen sehr quantitativ geprägten Lehrveranstaltungen ein Semester lang ein gutes Gespräch mit den Studierenden zu führen – auch über die Forschungsarbeit hinter den vorgestellten Methoden und Ergebnissen oder über ganz normale Selbstzweifel in der akademischen Laufbahn. Das alles miteinander zu verknüpfen und das Gespräch zu lenken, ist meine Aufgabe als Lehrende. Die Frage, die dann hoffentlich nicht gestellt werden muss, ist die nach dem Sinn der Veranstaltung.“

„Gute Lehre bedeutet für mich neben der erfolgreichen Vermittlung des nötigen Wissens und Handwerks auch die Anregung zum vertieften Weiter- und Nachdenken über den dargebotenen Stoff einschließlich seiner kritischen Reflexion. Im besten Fall springt zumindest etwas von meiner eigenen Begeisterung für mein Fach auf die Studierenden über.“

„Für mich zeichnet sich gute Lehre neben der Förderung von theoretischen und fachspezifischen Kompetenzen auch durch die Entwicklung von 21st century skills wie Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritischem Denken aus. Dabei spielen Authentizität, Offenheit und das Wohlbefinden der Lernenden eine zentrale Rolle, um eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, die auch die Vielfalt der Studierenden berücksichtigt und Lernpartnerschaften fördert. Insbesondere sollte die Lehre dabei durch bedeutsame, aktuelle und praxisrelevante Themen und Inhalte einen expliziten Bezug zum späteren Lehrberuf herstellen, um dadurch die Lernmotivation und die Freude am Lernen zu steigern und den Bedürfnissen, Wünschen und Interessen der Lernenden optimal zu begegnen.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, Studierende aktiv in den Lernprozess einzubinden, ihre Begeisterung für neue Themen zu entfachen und kritisches Denken zu fördern – all dies im Rahmen einer respektvollen Zusammenarbeit und einer Kommunikation auf Augenhöhe.
Da wir uns alle mit Sprache(n) identifizieren können, ist es mir besonders wichtig, das Wissen darüber nicht nur zu lehren, sondern gemeinsam mit den Lernenden zu erleben. Ein gelungener Kurs ist somit gerade im Bereich der Sprachvermittlung ein Gewinn für beide Seiten – für die Studierenden als auch für mich als Lehrende – und eine große Chance, um gemeinsam zu wachsen und neue (sprachliche) Welten zu entdecken.“

„Für mich zeichnet sich gute Lehre durch eine Begegnung auf Augenhöhe aus, bei der die Studierenden als gleichwertige Partner im Lernprozess wahrgenommen werden. Dabei ist es mir wichtig, relevante und praxisnahe Inhalte zu vermitteln, die auf die Bedürfnisse und Interessen der Lernenden abgestimmt sind. Transparenz bei den Anforderungen und Lernzielen sorgt dafür, dass alle Beteiligten genau wissen, was erwartet wird und wie Lernfortschritte gemessen werden.
Ich lege großen Wert darauf, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Lernenden wohlfühlen und ohne Angst vor Fehlern lernen können. So werden sie ermutigt, sich den Herausforderungen zu stellen, daran zu wachsen und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren. Auf diese Weise wird nicht nur das offene und engagierte Lernen gefördert, sondern auch die Freude am Wissenserwerb gestärkt. Es ist für mich immer wieder eine Bereicherung und Freude, die großen Fortschritte zu sehen, die die Studierenden im Laufe eines Kurses machen.“

„Gute Lehre ist Begeisterung für das Fach und Freude an den Fortschritten der Lernenden. Gute Lehre ist das Kanalisieren von eigener Unzufriedenheit in konstruktive Veränderungen und die Bereitschaft, Überzeugungen immer wieder zu hinterfragen. Gute Lehre unterstützt die Einzelnen, ohne die Gruppe zu vergessen, und arbeitet am Detail, ohne das Gesamtziel aus den Augen zu verlieren. Gute Lehre ist ein Ziel.“

„Gute Lehre basiert auf dem konstruktiven Miteinander von Studierenden und Dozierenden sowie der Integration von Perspektiven auf die Berufspraxis und das „Leben danach“ in den Unterricht sowie einem Vertrauensverhältnis innerhalb des Lernumfelds. Gute Lehre adressiert die Überwindung von inneren und äußeren Barrieren und Hemmnissen für den Lernfortschritt und setzt dabei auch auf die Ermutigung der Lernenden (und Dozierenden), sich ungewohnten Situation zu stellen und auch mal etwas Neues auszuprobieren. Gute Lehre bietet einen Anreiz, über sich selbst hinauszuwachsen. Gute Lehre wagt es, ausgetretene Pfade zu verlassen, über den Lernort hinauszudenken und Spaß an der Arbeit mit Sprache und das Berufsfeld der Translation zu vermitteln.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, dass sich der Lehrende immer wieder neu auf seine Hörerinnen und Hörer einstellen kann. Das heißt auch, dass man sich selbst und das Thema immer wieder aufs Neue hinterfragt. Mein Ziel ist es, das Interesse der Studierenden so weit zu wecken, dass sie nicht nur Konsumenten des vermittelten Stoffes sind, sondern von sich aus motiviert lernen und vielleicht auch mal über den Tellerrand schauen. Wichtig ist mir dabei das Gespräch mit den Studierenden, ebenso wie das Ausschöpfen von Lehrformaten – von der Tafel bis zum Computer.“

„Gute Lehre bedeutet für mich in erster Linie, möglichst vielen Studierenden einen Lernweg zu zeigen, der für sie persönlich funktionieren kann. Dazu gehören klare Kommunikation, Umgang mit Respekt, eigene Motivation und Engagement und natürlich die Bereitschaft, sich für die Studierenden viel Zeit zu nehmen.“

„Für mich ist eine gute Lehre, wenn ich den Lernstoff spannend und praxisbezogen vermitteln kann. Es liegt mir außerdem sehr am Herzen, die Eigenständigkeit, Flexibilität und das kritische Denken der Studierenden zu fördern.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, den Studierenden Werkzeuge und Methoden an die Hand zu geben, die sie dazu befähigen, auch über den Unterricht hinaus eigenständig zu lernen und Vertrauen in ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie ihr individuelles Entwicklungspotential zu fassen. Grundlage dafür ist eine kreative und unterstützende Lernumgebung, in der prinzipiell alles (Musikalische) erlaubt und möglich ist – Umwege im Lernprozess sind ein wichtiger Teil des Lernprozesses selbst und ehrlich konstruktive Kritik kann neue Perspektiven auf den Weg der individuellen Weiterentwicklung eröffnen. Gerade in der Lehre des Lehrens liegt mein Fokus darauf, die Studierenden zu ermutigen, sie selbst zu sein, sich weiter zu entwickeln und zu entdecken, dass die Freude am Musizieren/Performen wichtiger ist als technische Komplexität, weil man auf jedem Niveau gute Musik machen kann.“

„Was für mich gute Lehre bedeutet?
Gute Lehre heißt, den Studierenden auf Augenhöhe begegnen, sie neugierig machen auf die Welt der Wissenschaft und ihnen helfen, selbständig wissenschaftlich zu arbeiten. Gute Lehre bedeutet heute aber mehr denn je auch, Verständnis dafür zu wecken, dass man verantwortlich mit Wissen und Kompetenzen umgehen und für die Freiheit der Wissenschaft im demokratischen Rechtsstaat einstehen muss.“

„Bei der Planung und Durchführung meiner Lehre sowie der Betreuung der Studierenden über die Lehrveranstaltungen hinaus frage ich mich regelmäßig, ob ich selbst gerne bei mir studieren würde. Die Neugier der Studierenden sollte genährt werden und sie dazu anregen, selbst forschend tätig zu werden: Eigene Interpretationen von Texten dürfen erprobt, dogmatisches Lehrbuchwissen darf hinterfragt werden. Spüre ich, dass meine eigene Begeisterung für die Inhalte des Fachs auf die Studierenden übertragen wird, so erachte ich meine Lehre als gelungen.“

„Gute Lehre bedeutet, Studierende zu unterstützen, Kompetenzen zu entwickeln, eine nachhaltige und klimagerechte Zukunft selbst gestalten zu können und als Multiplikator:innen in die Gesellschaft zu wirken. Dafür braucht es Lernformate, die interdisziplinär, projektorientiert und über die gewohnten Grenzen der Veranstaltung hinausgehen.“

„Für mich bedeutet gute Lehre, den Studierenden auf Augenhöhe zu begegnen und meine Passion für die Wissenschaft und mein Fach weiterzugeben. Dadurch möchte ich die Studierenden anregen, mit Begeisterung und vor allem verantwortungsbewusst in der Welt der Wissenschaft Fuß zu fassen. Gute Lehre bedeutet für mich auch, kritisches Denken und eigenständiges Lernen durch interaktive und ansprechende Lehrmethoden zu fördern, die Inhalte stets praxisnah und aktuell zu vermitteln und über die gewohnten Grenzen der Thematik hinauszugehen. Zudem schafft gute Lehre ein motivierendes und konstruktives Lernumfeld, das die Vielfalt der Studierenden berücksichtigt.“

„Gute Lehre zeichnet sich meines Erachtens dadurch aus, dass sie relevant ist: relevant für Studierende, relevant für eine gemeinsam zu gestaltende Zukunft.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, bei den Studierenden Neugierde für theoretische Aspekte der Kunst zu wecken, mit ihnen gemeinsam aktuelle Themenfelder zu erschließen und dabei Verknüpfungen zwischen Gegenwartskunst und historischen Kunstformen herzustellen. Voraussetzung ist, dass ein Raum für gutes Miteinander-Arbeiten, -Lernen und -Diskutieren entsteht, der durch Offenheit und Sensibilität geprägt ist und die Interessen, Bedürfnisse und Besonderheiten der Studierenden bestmöglich berücksichtigt. Wichtig finde ich auch, dass die Studierenden von meinen Forschungsarbeiten profitieren können und so „Funken“ des eigenen Fachinteresses überspringen.“

„Gute Lehre plausibilisiert ihre Inhalte und weckt Interesse an ihnen. Sie orientiert sich an den Lernenden und vermittelt ihnen die Kompetenz, begründete Urteile zu fällen und diese zu kommunizieren. Gute Lehre gelingt bei wechselseitigem Respekt und in einer angstfreien Atmosphäre.“

„Gute Lehre nimmt die Studierenden ernst, nicht nur als Wissensempfänger:innen, sondern auch als Impulsgeber:innen und Gesprächspartner:innen. Sie negiert bestehende, systemimmanente Hierarchien und Zwänge (exemplarisch in der Notengebung) nicht, sucht aber nach Möglichkeiten, Anforderungen zu plausibilisieren, Motivation anzuregen und im besten Falle Spaß an der wissenschaftlichen Arbeit zu fördern. Dafür gibt es kein Patentrezept, setzt aber auf Dozent:innenseite in jedem Fall den Willen dazu voraus, sich und seine Methodik beständig selbst zu hinterfragen und sich nicht zu wichtig zu nehmen. Digitale Hilfsmittel sollten dabei nicht um ihrer selbst willen eingesetzt werden, können aber gleichwohl helfen, die Lehre zeitgemäß zu gestalten und die Studierenden somit auf die Herausforderungen der kommenden Zeit vorzubereiten. Im Zweifelsfall ist aber ein didaktisches sinnvolles Konzept ohne digitale Hilfsmittel dem Gegenteil vorzuziehen.“

„Gute Lehre bedeutet für mich im digitalen Zeitalter mehr denn je, die Studierenden zu einer eigenen kritischen Urteilsfähigkeit zu befähigen, die es ihnen ermöglicht, online frei und einfach zugängliche Informationen hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Qualität zu hinterfragen und verantwortlich und mündig mit diesen umzugehen. In didaktischer Hinsicht bedeutet gute Lehre im digitalen Zeitalter für mich, die digitalen Möglichkeiten in der Hochschullehre zu nutzen, um die Präsenzlehre zu bereichern, ohne diese zu ersetzen. Präsentische Lehrveranstaltungen sollten einen geschützten Raum bieten, in dem Studierende unterschiedliche Standpunkte probehalber einnehmen und verschiedene Argumente im unmittelbaren Diskurs erproben können.“

„Gute Lehre sollte Interesse an grundsätzlichen Fragen des Fachs aber auch an aktueller Forschung fördern. Dies sollte in Kombination aus Präsenzunterricht und digitaler Medien erfolgen, wobei ich einen Schwerpunkt auf die Präsenz legen möchte. Idealerweise sollte die Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden offen und respektvoll sein. Eines meiner Ziele ist es die imaginäre Barriere zwischen Lehrenden und Studierenden so niedrig wie möglich zu halten, damit ein freier Austausch von Gedanken ermöglicht wird. Ist dies gelungen kann vor allem in der Präsenzlehre eine aktive Beteiligung der Studierenden die Lehrveranstaltung bereichern. Zusammenfassend sollte Lehre interaktiv, fordernd aber auch unterhaltsam sein, die Begeisterung der Lehrenden für das Fach sollte anstecken und Lust auf mehr machen.“

„Für mich bedeutet gute Lehre im digitalen Zeitalter, Bildungsinhalte effizient und zugänglich zu vermitteln, indem digitale Technologien gezielt und wirkungsvoll eingesetzt werden. Dies schließt die Implementierung personalisierter Lernmethoden wie das Konzept des „Flipped Classroom“, den Einsatz von Virtual-Reality-Brillen und die Integration von Assessments und Feedback-Modulen ein. Auf diese Weise lassen sich die Vorteile digitaler Werkzeuge zur effektiven Vermittlung komplexer Lehrinhalte optimal nutzen.

„Durch digitale Angebote kann die Lehre flexibler gestaltet werden. Das macht sie besser vereinbar mit anderen Verpflichtungen wie Familie, Einkommen sichern, etc. Sie kann besser auf die Bedürfnisse der Studierenden angepasst werden, z.B. durch Zusatzangebote zum Erlangen von Grundwissen, das nicht bei allen Studierenden gleich ist. Sie kann unter verschiedenen Lehrenden gut abgestimmt werden. Die Herausforderung für die Lehrenden sehe ich darin, die Studierenden nicht durch ein Überangebot zu überfordern, und die Präsenzlehre vor Ort lebendig zu halten.“

„Für uns in der Biologiedidaktik sind originale Begegnung und praktische Auseinandersetzung zentrale Lehrprinzipien, die durch digitale Medien zwar sinnvoll unterstützt, aber nie ersetzt werden können. Lehre findet bei uns auch projektorientiert statt: Studierende entwickeln innerhalb des Projekts kooperativ und transferorientiert Materialien, die sie (schulisch) erproben und kritisch reflektieren. Hierbei erleben wir oft großes Engagement, Kreativität, Wirksamkeitsempfinden und damit verbunden Motivation und Begeisterung bei den Studierenden.“

„Teaching in the digital era has opportunities as well as challenges and requires a continuous commitment to developing innovative tools for effective education. Our goal as teachers is to provide a reference for knowledge and critical thinking while supporting the students in the process of discovering new methods, tools, and paths in their professional life. Despite the benefits of digital connectivity, the importance of in-person interactions, including lectures and practical courses, remains crucial for fostering social skills and social learning, which are integral to success in academic and professional pursuits.“

„My teaching philosophy centers on fostering critical thinking through an inclusive, engaging environment that promotes active learning via experimentation and discussion, all while instilling a lasting passion for biology and medical research.“

„Gute Lehre geht über bloße Wissensvermittlung hinaus – sie bindet Studierende ein, weckt ihre Neugier und begeistert sie für neue Themen. Grundlegend ist für mich dabei ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander, damit ein Kursumfeld geschaffen wird, in dem alle offenen Fragen auch wirklich angesprochen werden und die Lernmotivation stets hoch bleibt. Dabei stellen digitale Lehrmethoden aus meiner Sicht eine sinnvolle Ergänzung zur Präsenzlehre dar. Durch ihren Einsatz wird es ermöglicht, dass Studierende in ihrem individuellen Lerntempo lernen, Inhalte zeitlich flexibel abrufen und zwischendurch ihren eigenen Wissensstand testen können.
Neben der Vermittlung von Lerninhalten ist es mir auch ein Anliegen, das kritische Denken und die Fähigkeit der Zusammenarbeit der Studierenden zu fördern und die nötige Hilfestellung zur selbstständigen Problemlösung zu bieten.
Darüber hinaus bedeutet Lehren für mich ganz persönlich, dass ich durch die Studierenden immer wieder andere Perspektiven einnehmen kann und mit ihnen gemeinsam neue und spannende Themen entdecke. Ein gelungener Kurs ist für beide Seiten ein Gewinn!“

„Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, dass es nichts Besseres gibt als Lehre in Präsenz, von Angesicht zu Angesicht, vor allem wenn es darum geht, komplexe Zusammenhänge zu vertiefen und kontroverse Themen zu diskutieren. Die Pandemie hat uns aber auch Wege gezeigt, die Altsünden der Präsenzlehre, v. a. den Frontalunterricht, zu überwinden, tatsächlich den Schritt von „teaching to learning“ zu gehen, in dem wir den Studierenden mehr zutrauen, etwa sich im Eigenstudium in ein Thema einzuarbeiten. Und dafür sind Plattformen wie Moodle ganz hervorragend: Wie stellen die Materialien zur Verfügung, bieten Anreize, sie problemorientiert zu bearbeiten, und nutzen dann die knappe gemeinsame Zeit im Seminar zur Klärung offener Fragen und vor allem zur Diskussion.“

„Gute Lehre im digitalen Zeitalter bedeutet für mich, technische Elemente sinnvoll einzubauen. Den Dialog in Präsenz können Online-Formate nie ersetzen, aber Live-Polls, Teaser-Videos und weiterführende Hintergrundinformationen können helfen, eine stimulierende Lernatmosphäre zu schaffen. Daher sind sie wichtige Elemente bei unserer Mission kompetente Entscheidungsträger auszubilden.“

„Gute Lehre sollte nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch für das Fach begeistern können. Dies erfordert aus meiner Sicht – gleich ob in Präsenz oder digital – ständige Interaktion mit den Studierenden. Sind diese einmal für das Fach gewonnen, spiegelt sich dies auch in der Bereitschaft, aktiv an den Veranstaltungen mitzuwirken. So macht Lehre auch im digitalen Zeitalter besonders Spaß.“

„Die Qualität der Lehre hängt meiner Überzeugung nach von der Einstellung der Lehrenden zu den Studierenden ab. Der römische Rhetoriklehrer Quintilian (1. Jh.) schickt seiner Beschreibung des idealen Lehrers folgenden Satz voraus: „Er nehme vor allem gegenüber seinen Schülern die Einstellung eines Elternteils ein und sei der Ansicht, er folge denen nach, die ihm ihre Kinder anvertrauen.“ Aus dieser Perspektive ergibt sich, was und wie zu lernen und zu lehren ist.“

„Gute Lehre habe ich meines Erachtens dann geleistet, wenn bei den Studierenden Begeisterung für das Fach zu spüren ist. Nicht nur für die digitale Lehre heißt das, dass die Vorbereitung der Lehrveranstaltung sorgsam durchdacht sein und die Veranstaltung an sich ansprechend gestaltet sein muss. Wichtig ist mir ferner, dass die Studierenden aktiv ihre eigenen Interessen zu den jeweiligen Themen einbringen bzw. das Thema auf ihre Lebenswelt beziehen können – bei einem Fach wie der Latinistik ist die Aktualisierung der Inhalte aber ohnehin essentiell. Für besonders erfolgreich halte ich das Modell des latinistischen Thementags, bei dem Studierende und Dozierende ganz eng miteinander zusammenarbeiten und forschend lernen.“

„Für mich bedeutet gute Lehre, viel Zeit in die Auswahl und die Präsentation der Themen zu investieren sowie eine Atmosphäre zu schaffen, in der alle ihre Fragen loswerden können. Vorlesungen halte ich gerne an der Tafel, wobei ich Fragen nach dem Peer-Instruction-Prinzip einbaue, um das Publikum zum Mitmachen zu animieren. Da auch die Inverted-Classroom-Methode Vorteile bietet, etwa hinsichtlich des individuellen Lerntempos, habe ich sie mit Vorlesungsvideos in Panopto ausprobiert. Dabei alle 20-30 Minuten vom Computer auswertbare Quizfragen einzubauen, ist in theoretischer Informatik manchmal gar nicht so einfach, aber so können Betrachter und Dozent schnell Verständnisprobleme erkennen und spätestens in der Besprechungsstunde gemeinsam aus der Welt schaffen.“

„Gute Lehre im digitalen Zeitalter bedeutet, dass Studierende die aktuellen computer-technischen Möglichkeiten in ihren Fächern kennen und nutzen lernen, damit sie sich der Vorteile, aber auch der Nachteile der Digitalisierung bewusst werden. Unsere Aufgabe ist es, unseren Absolventen die besten Hilfsmittel an die Hand zu geben, damit sie diese anschliessend optimal zu ihrem Vorteil einsetzen können.“

„Die didaktische Herausforderung bestand 2020 darin, auf Distanz lehren zu müssen. Dies barg für mich die Chance, stärker noch als vorher von den Lernenden her zu lehren. Meiner Ansicht nach bemüht sich kluge, nachhaltige Lehre weniger zu belehren, als vielmehr die Studierenden zu befähigen und zu bestärken, sich Wissen zu erarbeiten: Sie will Neugier und Interesse wecken, Nachdenken und Austausch anregen, eigenverantwortliches und selbstgesteuertes Lernen fördern; sie erläutert die Relevanz von Inhalten, gestaltet sie möglichst lebensnah und anschaulich, gibt Feedback. Dafür sind klare Strukturen wichtig, eine Arbeitsatmosphäre, die von Wertschätzung, Ermutigung und Unterstützung geprägt ist, auch Begeisterung und Humor sind wichtige Zutaten: Lernen und Lehren soll auch Spaß machen (dürfen). Digitale Tools, Medien und Kommunikationsformen erweisen sich hierbei als hilfreich. Die Herausforderungen und Chancen für eine zeitgemäße Lehr-Lern-Kultur liegen nun darin, die Vorteile der Präsenz- und der Distanzlehre produktiv zu verbinden.“

„Gute Lehre basiert für mich auf allseitiger Offenheit. Zu dieser Offenheit gehört nicht nur die ständige Bereitschaft aller Beteiligten, Routinen abzulegen und sich auf neue Inhalte, Methoden und Umgebungen einzulassen, sondern auch Transparenz in beide Richtungen. Nur dann, wenn Lehrende die Ziele und Anforderungen von Kursen, Studiengängen und Prüfungen nachvollziehbar offenlegen und auch Studierende sich nicht scheuen, die eigenen Erwartungen, Wissensstände und Herausforderungen zu kommunizieren, herrscht eine Atmosphäre, in der Lernen und Lehren gelingen können und in der eine gemeinsame Begeisterung entsteht.“

„Ich bemühe mich, meine Begeisterung für Geographie im Hörsaal, auf Exkursionen oder digital an die Studierenden weiterzugeben und so ihr Interesse an den Inhalten zu wecken. Wenn das gelingt, kann Lernen Spaß machen und gute Lehre entstehen. Die Neugierde der Studierenden aufzugreifen und ihnen so den Zugang zu den verschiedenen Lehrinhalten zu erleichtern, ist mir ein großes Anliegen. Dabei ist es wichtig, die Bedeutung und den Nutzen der Inhalte für das weitere Studium, aber auch darüber hinaus, aufzuzeigen. Auf diese Weise ist es möglich, die Studierenden in ihrem Lernen und ihrer Entwicklung zu unterstützen.“

„Für meine diskriminierungskritische, kunstorientierte Lehre in der Kunstdidaktik spielt das Konzept des Unlearnings, wie es Gayatri C. Spivak formulierte, eine zentrale Rolle: Verlernen meint hierbei nicht, Gelerntes zu vergessen, sondern den Blick auf das sozial belohnte Unwissen zu richten, sich selbst zu irritieren und in diesem Sinn lehrend zu verlernen. Lehre ist nie nur eine Einzelleistung: Das Er- und Überarbeiten von Lehrveranstaltungen und -inhalte entlang aktueller Forschungsbestände ist durch einen intensiven Austausch mit Kolleg_innen geprägt. Wissen wird auch in Auseinandersetzung mit diesen und kollektiv mit den Studierenden in den Seminaren hergestellt. Lehrveranstaltungen entwickle ich dabei stets entlang der Bedarfe der Student_innen – mein entschiedenes Ziel ist es, künstlerisch informierte, diskriminierungskritische Kunstlehrer_innen für die Schule auszubilden, die gemeinsam mit den ihn anvertrauten Lernenden den Kunstunterricht der Zukunft lustvoll gestalten wollen!“

„Gute Lehre bedeutet für mich, bei den Studierenden Neugierde für theoretische Aspekte der Kunst zu wecken, mit ihnen gemeinsam aktuelle Themenfelder zu erschließen und dabei nach Verbindungen zwischen Gegenwartskunst und historischen Kunstformen zu suchen. Voraussetzung ist, dass ein Raum für gutes Miteinander-Arbeiten, -Lernen und -Diskutieren entsteht, der durch Offenheit und Sensibilität geprägt ist. Die Interessen, Bedürfnisse und Besonderheiten der Studierenden sollen dabei bestmöglich berücksichtigt werden. Wichtig finde ich auch, dass die Studierenden von meinen Forschungsarbeiten profitieren können, damit ‚Funken‘ des eigenen Fachinteresses überspringen können.“

„Gute Lehre im digitalen Zeitalter durchbricht die digitale Unverbindlichkeit, indem sich die Studierenden individuell angesprochen und gleichzeitig als Teil einer Gruppe fühlen. Unabhängig vom genutzten Medium, ist gute Lehre der Ausgangspunkt für neue Gedanken – sowohl für Dozent*innen als auch für Studierende.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, dass nicht nur der Prüfungsstoff behandelt, sondern den Studierenden auch eine akademische Haltung vermittelt und die praktische Anwendung mit ihren interdisziplinären Bezügen berücksichtigt wird. Deshalb sind praxisbezogene Lehrprojekte (wie z.B. die ehrenamtliche law clinic für Klient:innen der städtischen Suchthilfe) eine wichtige Ergänzung des juristischen Curriculums. Digitale Formate eröffnen – nicht nur während der Pandemie – neue Möglichkeiten, sorgen in einem sog. Massenstudiengang aber für die Herausforderung, interaktive Prozesse anzustoßen, damit nicht bloß vor einer „Wand aus schwarzen Kacheln“ doziert wird.“

„Im März 2020 wurden wir plötzlich und unerwartet ins digitale Lehr-Zeitalter katapultiert. Alles war neu, nicht nur für die Studierenden. Überraschenderweise hat die Technik sofort funktioniert, digitale Lernplattformen sowie Online-Veranstaltungen liefen störungsfrei. Aber gute Lehre ist so viel mehr: meine Kommunikation mit den Studierenden hat sich in Seminaren via Video-Konferenz komplett verändert. Hier einen offenen, akademischen Dialog mit allen Teilnehmenden zu führen war (und ist) für mich immer noch die größte Herausforderung. Jetzt versuche ich die positiven Erfahrungen aus meiner digitalen Lehre in die zurückgekehrte Präsenzlehre zu integrieren, um so meinen Studierenden ein hoffentlich noch besseres Lehrangebot machen zu können.“

„Der digitale Unterricht kam unerwartet wie ein Sturm auf uns zu und brachte eine Menge Herausforderungen mit sich. Die uns so vertraute Form der Lehre musste umstrukturiert werden. So eröffneten sich neue Möglichkeiten für alle Beteiligten. Wir Dozenten haben unsere „analoge“ Lehre nicht nur einfach digitalisiert, sondern wir haben ihr auch neues Leben eingehaucht und so für die Studierenden die Möglichkeit zum flexiblen räumlichen Lernen mit Selbstlernphasen ermöglicht. Ich glaube, dass ein guter Dozent/ eine gute Dozentin, unabhängig von dem für den Unterricht verwendeten Medium, in der Lage sein sollte, das Interesse der Studierenden zu entfachen und die Vorlesung spannend zu halten. Die größte Herausforderung für mich war die Interaktion mit den Studierenden und die Ermöglichung der Interaktion zwischen den Studierenden selbst. Aus den in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen möchte ich weiterhin die positiven Aspekte der digitalen Lehre mit den Vorteilen des Präsenzunterrichts kombinieren.“

„Natürlich möchte ich die Studierenden für mein Fach begeistern und zeigen, wie einfach man mit einigem Hintergrundwissen physiologische, biochemische und molekulargenetische Zusammenhänge für erfolgreiche Diagnostik nutzen kann. Neben den Lerninhalten ist mir deshalb online wie in Präsenz wichtig, einen entspannten Kontakt zu den Studierenden herzustellen, der sie als angehende ExpertInnen ernst nimmt. Im Repetitorium macht es mir Spaß zu sehen, wie viele kluge Fragen gestellt werden; und denkt man dann gemeinsam über Antworten nach, stellt sich häufig heraus, wie weit die Studierenden sich mit ihren Fragen den Antworten eigentlich schon genähert haben. Das Selbstbewusstsein die richtigen Fragen zu stellen ist auch der erste Schritt zu eigenen wissenschaftlichen Ideen. Häufig darf ich die Entwicklung der jungen KollegInnen vom Studium, über das PJ bzw. Masterarbeit und Doktorarbeit hin zu ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen beobachten, und es ist immer eine große Freude.“

„Lernplattformen und methodisch-didaktisch aufbereitete Lehrinhalte sind wichtige Zutaten, um die Studierenden anzusprechen, aber auch die soziale Interaktion gilt es nicht zu vernachlässigen, um das Gefühl des allein gelassen seins mit virtuellen Lernumgebungen und -inhalten zu flankieren. Denn Interaktion im digitalen Raum ist nicht zuletzt ebenfalls eine Kompetenz, von welcher die Studierenden im späteren Berufsleben profitieren, gerade mit Blick auf Flexibilisierung in der Art wo und wie wir arbeiten. Gute Lehre sollte des Weiteren stets berücksichtigen, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt.“

„Gute Lehre bereitet auf Mobilität und auf gute Jobchancen auf einem internationalen, hoch-kompetitiven Arbeitsmarkt vor. Hierzu gehören auch Studienangebote in englischer Sprache, die eine Plattform für Vernetzung bieten und Lust darauf machen Grenzen zu überschreiten. Gute Lehre findet nicht mehr ausschließlich an einer Hochschule statt, sondern vernetzt und digital unterstützt.“

Studierendenmeinungen aus Lehrveranstaltungsbefragungen

„Wir Studierenden konnten sehr viel von unseren eigenen Ideen, Fragen und Gedanken einbringen und das Proseminar hat über die Veranstaltungszeit hinaus zum Nachdenken und Diskutieren mit KommilitonInnen angeregt. Ich denke über viele Sachen jetzt in einer anderen Weise nach als vor dem Semester.“

„Das Proseminar hat mein Interesse an der Systematischen Theologie in hohem Maß geweckt! Ich wusste vorher kaum, was zum Bereich der Systematischen Theologie gehört, aber bisher ist es jetzt das Fach, das mich am meisten in der Evangelischen Theologie interessiert, weil es einen dazu herausfordert, über manche Dinge, die man vielleicht vorher als selbstverständlich hingenommen hat, noch einmal anders nachzudenken und das dann auch anderen erklären zu können.“

„Gute Lehre lebt von den Beziehungen in der Lerngruppe. Ein ehrlicher und respektvoller Austausch sowie echte Ergebnisoffenheit sind mir wichtig. Gute Lehre orientiert sich an wissenschaftlichen Standards. Sie möchte eigene Fragen wecken und erprobt Wege, diese zu beantworten. Auch der kritische Austausch über den gemeinsam durchlaufenen Erkenntnisprozess gehört dazu. Eine Herausforderung digitaler Lehre besteht für mich darin, ihre aktivierenden und inklusiven Potentiale zu nutzen, ohne den Lernprozess zur Einzelarbeit der Studierenden werden zu lassen.“

Studierendenmeinungen aus Lehrveranstaltungsbefragungen

„Besonders gut hat mir die Abwechslung des Seminars sowie der angeleitete Austausch mit anderen Studierenden gefallen. Die Coaching-Elemente waren für mich neu und sehr interessant.“

„Der Praxisbezug ist sehr hoch. Die Lehrinhalte können zum einen direkt umgesetzt und angewendet werden und wurden zudem anschaulich und abwechslungsreich (trotz Corona Semester) vermittelt.“

„Es war ein sehr interessantes und interaktiv gestaltetes Seminar. Frau Fitzpatrick hat uns dabei geholfen unsere eigenen Schwächen und Stärken festzustellen und hat uns hilfreiche Tipps für die Zeit nach und auch während dem Studium gegeben. Ich bin begeistert, wie gut sich die Dozentin auf jede Sitzung vorbereitet hat und wie viel Spaß sie dabei hatte uns zu ‚coachen‘. Interaktivität stand in dem Seminar an höchster Stelle, und das trotz Online-Lehre. Ich fand es außerdem super, dass es drei Gastvorträge zu verschiedenen Berufsfeldern gab, um auch Erfahrungen aus der alltäglichen Berufswelt mitgeteilt zu bekommen.
Meine Erwartungen an das Seminar wurden definitiv übertroffen, es war tatsächlich bisher das beste Seminar meines Studiums.“

Studierendenmeinungen aus Lehrveranstaltungsbefragungen

„Mir hat besonders gut das Format der Veranstaltung gefallen. Wir hatten bis kurz vor Beginn des Seminars die Möglichkeit Verständnisfragen, generelle Anmerkungen zum Text und weiterführende Gedanken zu formulieren. Herr Dr. Steiner hat unsere Kommentare dann in sein Seminar eingebaut und ist darauf eingegangen. Ich fand das Seminar sehr interessant und konnte auch viel für mich mitnehmen. Herr Dr. Steiner hat sich bei allen Anliegen, die wir an ihn hatten, immer sehr bemüht und war an einer Lösungsfindung interessiert.“

„Besonders gut gefallen hat mir das didaktische Vorgehen. Der Dozent hat die wichtigsten Inputs gegeben, aber sich auch stark an den Interessen der Studierenden orientiert. So sind oft in den Seminaren schon Ideen für eigene weiterführende Forschung entstanden und Methodenwissen konnte ganz nebenbei erlernt werden.“

„Herr Dr. Steiner hat das Seminar sehr durchdacht und die Sitzungen des Seminarplans sehr gut aufeinander aufgebaut, es war spannend und lehrreich. Es war sehr abwechslungsreich, insbesondere weil nicht jede Woche Referate gehalten wurden, bzw. wenn nur Kurzreferate. Herr Steiner hat die Studierenden nie unter Druck gesetzt, war stets sehr freundlich und verständnisvoll und hat niemanden einfach unangenehm drangenommen, deswegen war das Seminar für mich ein safespace und stets sehr angenehm.“

“Gute Lehre im digitalen Zeitalter erfordert Umstellung. Viele Schüler/innen lernen und informieren sich nicht mehr über Bücher oder andere geschriebene Texte, sondern hauptsächlich über Youtube Videos. Damit müssen wir umgehen. Ich halte es für wichtig, dass auch in den Naturwissenschaften nach wie vor Lese- und Schreibkompetenzen trainiert werden. Auch bleibt – bei allem Spass, den digitale und Online Formaten machen können – das Wichtigste meiner Ansicht nach der persönliche Austausch mit den Studierenden und unter den Studierenden. Nur so kann man sie auch auf der emotionalen Ebene ansprechen, ihnen so das Lernen erleichtern und ihnen idealerweise auch die Begeisterung für unser Fach vermitteln.“

Studierendenmeinungen aus Lehrveranstaltungsbefragungen

„Die Veranstaltung überzeugt durch ein offenes und angenehmes Lernklima. Der Dozent räumt immer wieder die Möglichkeit ein, Fragen zu stellen. Ferner gibt es für ihn keine ‚dumme‘ Fragen, sodass jeder ermutigt wird, bei Unklarheiten Fragen zu stellen. Auch geht er häufig auf Wünsche von Studenten ein, d.h. er rechnet einen Beweis beispielhaft vor.“

„Ich hatte wirklich das Gefühl, dass es dem Dozenten wirklich darum ging uns den Grundstoff der Mathematik beizubringen und dafür zu sorgen, dass wir den Stoff verstehen. Es konnten immer Fragen zu allem gestellt werden und jede Frage wurde angemessen beantwortet. Außerdem hat mir die vom Dozenten geschaffene Atmosphäre besonders gut gefallen.“

„Herr Rahn erklärt einfach wundervoll und ist allgemein sehr verständnisvoll, interessiert und sympathisch.“

„Von den Student:innen lerne ich in den Veranstaltungen viel; ich wünsche und hoffe, dass sie ähnlich viel von mir lernen können. Einen vertiefenden Blick auf Ungewöhnliches, ein offeneres Ohr für Unvertrautes, ästhetische Entdeckungen und Erkundungen. Das Auf- und Nachspüren musikalisch-künstlerischer Phänomene im Gespräch in der (Klein-)Gruppe, im intensiven Dialog mit den einzelnen Teilnehmenden fördert und fordert Neugierde, Lust, Sinn und Nachhall für die Gegenwart. Nebenbei: Die ‚Neue Musik‘, die uns als Begriff spätestens seit 1919 begleitet, ist schon ganz schön alt.“

„In meinem Unterricht steht zu jedem Zeitpunkt das Individuum mit all seinen Neigungen, Eigenschaften, Meinungen und Talenten im Zentrum! Ich möchte durch das Einfordern und Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit den Zugang zum emotionalisierten Ausdruck der Kunst und damit der eigenen Emotion schaffen und jeden Studierenden individuell damit fördern. Austausch und Kommunikation auf Augenhöhe waren mir dabei vor allem in den letzten drei Coronasemestern ein großes Anliegen, was den Zugang zu den Studierenden auch über das Homeoffice hinweg aufrecht erhalten konnte.“

Im WiSe 2020/2021 wurde die Vergabe des Lehrpreises aufgrund der Covid-19-Pandemie pausiert.

„Gute Lehre ist, wenn Studierende selbstständig arbeiten und lernen können. Als Dozent ist es meine Aufgabe, dazu zielgruppenorientierte Lernräume zu eröffnen und die Studierenden darin zu begleiten und zu motivieren.“

„Gute Lehre bedeutet für mich nicht nur reine Wissensvermittlung. Sie sollte vielmehr dem Ziel dienen, Studierende zu selbständigem fachlichem Handeln sowie zu wissenschaftlicher und theologischer Sprachfähigkeit (sei es im akademischen Kontext, im Lehr- oder im Pfarramt) zu befähigen. Das oberste ‚Lernziel‘ sollte daher nicht sein herauszufinden, was die Ansichten der Dozentin sind, sondern Schritte in Richtung einer ‚akademischen Mündigkeit‘ zu gehen, den eigenen Standpunkt vor dem Hintergrund diverser Forschungsmeinungen zu finden und diesen nachvollziehbar begründet zu vertreten.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, Studierende so zu begeistern, dass sie mit Spaß auch theoretische Inhalte/Themen anhand von praktischen Beispielen diskutieren. Besonders wichtig ist es mir, Studierende zu motivieren, sich eine eigene wissenschaftliche Meinung zu bilden und das schon ab dem ersten Semester. Gute Lehre endet nicht mit der Veranstaltung sondern beinhaltet ebenso eine engagierte Betreuung von Seminar- und Abschlussarbeiten.“

„Gute Lehre bedeutet, offen zu sein und Offenheit zu wecken. Das Lernen voneinander und miteinander ist ein wichtiger Bestandteil guter Lehre, aber auch guter Forschung. Wie das geschieht, muss immer wieder neu überdacht und ausgehandelt werden, nicht nur, aber naturgemäß auch an der Universität. Gute Lehre heutzutage legt großes Gewicht auf die aktive Partizipation der Lernenden und die soziale Komponente des Lernprozesses. Trotz erheblicher Schwierigkeiten gilt das auch unter den Bedingungen der Covid-19-Krise.“

„Gute Lehre bedeutet für mich, meine Studierenden für das jeweilige Seminarthema und für Literatur zu begeistern. Ich möchte sie dazu anregen, sich reflektiert und kritisch mit den verschiedenen Facetten eines Themas auseinanderzusetzen, sich eine eigene Meinung zu bilden und dabei immer auch über den konkreten ‚Buchdeckel‘ hinauszublicken, um so ein Verständnis für größere kulturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge zu entwickeln. Die Veranstaltungen sollen in einer lockeren und positiven Atmosphäre stattfinden, so dass sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen und alle Studierenden offen ihre Fragen stellen und sich aktiv am Meinungsaustausch beteiligen können.“

„Für gute Lehre gilt – zugespitzt formuliert – das berühmte Augustinus-Zitat: Nur wer selber brennt, kann andere entzünden. Wer sich sowohl für seine Wissenschaft begeistert als auch für deren Vermittlung, dem gelingt es, Lehre spannend, motivierend, abwechslungsreich, interaktiv und partizipativ zu gestalten. Denn diese Begeisterung führt dazu, sich und das eigene Fach immer wieder kritisch zu hinterfragen, didaktische Konzepte engagiert umzusetzen, Bewährtes mit Aktuellem zu verknüpfen und die Studierenden in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit innerhalb (und außerhalb) der Universität ernst zu nehmen.“

„Gute Lehre kann auf ganz verschiedenen Wegen gelingen. Aus meiner Sicht zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie auf der Grundlage fachlicher Expertise Interesse weckt und Studierende an einen Habitus produktiven wissenschaftlichen Fragens, Forschens und Argumentierens heranführt. Dabei gilt es, die Studierenden für erkenntnisfördernde Denkprozesse und den Diskurscharakter von Wissenschaft zu sensibilisieren, mit dem Ziel, sie zu selbständigem wissenschaftlichem Arbeiten anzuregen. Gute Lehre hängt aus meiner Sicht aber auch mit einer persönlichen Ebene zusammen: Sie braucht wirkliches Interesse an den Studierenden und ihrem Studienerfolg, und sie wird befeuert durch Freude am Fach sowie gelegentlich auch eine Prise Humor.“

„For me good teaching (in the field of art) consists threading the fine line between letting each student find and develop its own individual language and creating a sense of community, support and shared responsibility in the class.“

„In der Lehre ist es für mich essenziell, die individuellen Interessen der Studierenden mit meinen eigenen Vermittlungszielen zu verknüpfen. Neugierde an kunsttheoretischen Inhalten zu wecken und eine gute Diskussionskultur zu ermöglichen, stehen im Mittelpunkt. Ein gelungenes Seminar zeichnet sich für mich unter anderem auch dadurch aus, dass nicht nur die Studierenden etwas lernen, sondern auch die Lehrenden: Lehren durch Lernen.“