Das Projekt will einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Lehre am Deutschen Institut leisten, indem das Konzept Lehrschwerpunkt pilotiert und evaluiert wird. Vier Projektseminare aus den Bereichen Linguistik und Sprachdidaktik werden konzeptionell miteinander vernetzt und von einer öffentlichen Abendveranstaltung begleitet. Die Seminare folgen dem hochschuldidaktischen Prinzip des Forschenden Lernens und lassen die Studierenden ein aktuelles Desiderat (Trashkultur und ihre Reflexion aus linguistischer Sicht) mit Begleitung des Forschungsprozesses auf Augenhöhe durch die Dozierenden selbst erarbeiten: Studierende reflektieren in diesem Seminarverbund aktuelle gegenwarts- und kulturbezogene Themen (Trash-TV, Schlagerkultur, Klatschmagazine etc.), analysieren diese in ihren medialen, oft ironisch gebrochenen Produktions- und Rezeptionsbedingungen und machen ihre Ergebnisse in wissenschaftskommunikativen Formaten (Posterpräsentation) einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Die Abendveranstaltung soll das dafür nötige öffentliche Interesse generieren, das die Motivation und Fachidentifikation der Studierenden erhöht. So erlangen die Studierenden reflexive Medienkompetenzen sowie Praxiserfahrung im wissenschaftlichen und wissenschaftskommunikativen Arbeiten.